nVidia - oder Treiberentwicklung ist Glückssache
Nachdem wir heute einen Rechner klp. neu aufgesetzt hatten streikte die Videowiedergabe auf dem System. Und das, obwohl der Rechner vor dem Frischmachen einwandfrei Videos abspielen konnte. Beim Versuch ein Video abzuspielen
fror der Rechner ein. Immerhin ein 3 Ghz System. Es war aber kein Absturz. Die Wiedergabe war “nur” absolut extrem langsam (Frame by Frame in Superzeitlupe) . Der Aufbau von Bildschirmfenstern, beispielsweise des Taskmanagers, dauerte bis zu einer Minute. Man konnte das System praktisch nicht mehr bedienen.
Aber was war der Unterschied zur alten Installation? Wir wollen es kurz machen: wir hatten den Treiber für die nVidia GeForce 6600GT in der Version 91.31 installiert (der lag uns vor). Aber auch der aktuellste Treiber in der Version 93.71 schaffte keine Abhilfe.
Erst nach Stunden wurde klar: die aktuellen und weniger aktuellenTreiber waren schuld. Erst die alte Version 84.21(!) lies Videos mit der zu erwartenden Performance laufen. Eigentlich unglaublich. Trotz der Tatsache das zwischen dem funktionierenden und dem aktuellsten Treiber mehr als ein halbes dutzend Versionen lagen funktionieren nachweislich und reproduzierbar diese nicht. Nicht alles was neu ist, ist gut…
Danke für den tollen Abend nVidia! Das war die letzte Karte aus eurem Unternehmen. Vielleicht sollte man doch die Qualität in den Vordergrund stellen und nicht die Benchmarkoptimierung…





Mittwoch, 7. März 2007 15:44
Ich will hier keine Lanze für nVidia brechen. Aber die Linux-Treiber sind immer 1a. Und nVidia genießt einen guten Ruf in der Linux-Gemeinde.
Aber was solls. Mein ATI Radeon 9600Pro lief unter XP nur mit dem originalem Treiber von der beigelegten CD. Jeden Versuch einen aktuellen Treiber aufzupielen quittierte die Karte mit einem Zeichenmischmasch. So haben wohl alle Hersteller ihre Probleme.
Wolfgang